Zeitraffer mit einer Kamera zu erstellen ist kein Problem. Vorraussetzung: Sie hat einen internen Intervallgeber oder besser noch einen externen Eingang für einen Intervallgeber. Wenn die Kamera dann noch WLAN fähig ist, und RAW Format unterstützt, hat man die optimalen Vorraussetzungen.

 

 

 

 

 

 

 

One day in my life: Wettbewerbsvideo
 

 

Sind Zeitraffer bei gleichbleibenden Lichtverhältnissen - z.B. ziehende Wolken - noch relativ simpel aufzunehmen, ändert sich das bei komplexen "Nacht zu Tag" bzw. "Tag zu Nacht" Zeitraffern. Durch den hohen Kontrastumfang zwischen Dunkelheit und Tag ist ein permanentes Nachregeln der Kamera notwendig. Bei einem Sonnenaufgang starte ich in der Dunkelheit bei etwa ISO3200 1⁄8sec und beende die Sequenz im grellen Gegenlicht bei ISO100 1⁄1000sec.

Die Kamera nachregeln kann man entweder

  • von Hand: hier sollte man im "Schlaf" wissen, welches Rädchen an der Kamera zwischen zwei Aufnahmen um wieviel Klick's nach rechts oder links gedreht werden muss
  • oder man nutzt technische Helferlein wie z.B. qDslrDashBoard, eine App für Tablet und Smartphone zur vollautomatischen Steuerung der Kamera. Das Tablet wird hierbei via USB oder WLAN mit der Kamera verbunden.

Aufbereitung der Bildsequenz

Zur Aufbereitung der Bildsequenz eignen sich LRTimelapse und Lightroom. LRTimelapse dient hierbei zur Anpassung sämtlicher Metadaten zwischen den einzelnen Keyframes und des Video Renderings. Lightroom dient zur Bearbeitung der Keyframes und finalen Bildausgabe.

Eine ausführliche Anleitung zur Erstellung von Zeitraffern findet Ihr in dem eBook Zeitraffer aufnehmen und bearbeiten von Zeitraffer Gurru Gunther Wegner

 

Der Mann im Mond

 

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